Home arrow Chronik
Hauptmenü
Home
News
Kalender
Register
Vereinsvorstand
Jugendarbeit
Chronik
Erfolge
Fotogalerie
Gästebuch
Kontakt
Links
Aktuelle Termine
Zur Zeit keine Termine im Kalender.
Besucherzähler
Gesamte Besucher 
55665
Chronik der Marktmusikkapelle Wolfsegg am Hausruck
Die erste Erwähnung einer Musikgruppe in Wolfsegg findet sich 1885 in einer Feuerwehrchronik und ein Foto aus dem Jahr 1888 zeigt eine 16-Mann-Kapelle.

Nachdem diese auf 29 MusikerInnen angewachsen war, wurde 1913 mit Pfarrer Heinrich Pfeiffer als Obmann der Verein „Marktmusik Wolfsegg“ gegründet.

Bis 1914 war der ehemalige Militärmusiker und Werksbeamte der WTK, Hans Schmalwieser, Kapellmeister. Ihm folgte der Gerbermeister Ludwig Köblinger, der auch nach den beiden Weltkriegen die Führung der Kapelle übernahm und sie erst 1952 an den Gemeindesekretär Franz Ullmann übergab. Zusammen brachten es diese beiden auf nahezu 70 Jahre Kapellmeistertätigkeit, da auch Franz Ullmann erst nach 28 Jahren vom Hauptschullehrer Kurt Parzer abgelöst wurde. Dieser übte die Funktion als Kapellmeister bis 1988 aus. Im Jahr 1989 dirigiert Albert Schneeberger die Marktmusik Wolfsegg und von 1990-1993 Franz Gumpinger.

Neben Kapellmeister Ullmann war Herbert Köblinger ein rühriger Motor im Verein. Nach vielen Jahren als Musiker und Kassier übernahm er 1973 Stabführer- und 1984 die Obmannstelle. Der Werkmeister Johann Forstner stand von 1994-2002 dem Verein als Obmann vor. Seit 2002 übt diese Funktion Hannes Höftberger aus.

Die aus 51 MusikerInnen – davon sehr viele JungmusikerInnen – bestehende Kapelle wird seit 1994 vom Hauptschullehrer Rupert Krichbaum mit großem Engagement und ausgezeichneten Erfolgen geleitet. Die Kapelle weist zur Zeit ein Durchschnittsalter von ca. 27 Jahren aus.

Die Stabführerstelle bekleidet derzeit Klaus Baschlberger unter dessen Stabführung die Marktmusik in den letzten Jahren jeweils einen ausgezeichneten Erfolg bei den Marschbewerben erzielen konnte. Er wird tatkräftig von Bernhard Höftberger unterstützt.

Nachdem die Musiker 24 Jahre lang in der traditionellen Bergmannstracht gekleidet waren, wurde die Kapelle 1995 mit der oberösterreichischen Festtracht ausgestattet.

Seit 1990 gehört die Kapelle im Bezirk zu den wenigen Musikvereinen, die eine Standarte besitzen. Diese wurde von der Rauchfangkehrerwitwe Eleonora Unterhauser gestiftet.